Auf Rottnest Island

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Für unseren heutigen Ausflug nach Rottnest Island haben wir den Camper für einmal nicht benötigt. Stattdessen sind wir Fähre und vor allem Velo gefahren.

 

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Der etwas seltsame Name der Insel (Rottnest Island) stammt von holländischen Forschern, die Australien bereits im 17. Jahrhundert erkundet haben. Auf Rottnest Island ist ihnen dabei eine Tierart begegnet, die sie irrtümlich als Ratten identifizierten. Daher nannten sie die Insel Rottnest, was nichts anderes heisst als Rattennest. Bei der vorgefundenen Tierart handelte es sich aber um Quokas, die zu den Wallabies zählen.

 

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Ein weitergehendes Interesse an Australien hatten die Holländer im übrigen nie. Daher haben sie hier auch nie Kollonien errichtet.


Rottnest Island ist autofrei. Lediglich Busse dürfen sich auf der Insel bewegen. Somit nimmt man entweder einen dieser Busse, um die Insel zu erkunden, oder - und das ist die bessere Alternative - man mietet ein Velo. Damit kann man die Insel sehr bequem befahren.

 

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Die folgenden Bilder zeigen die Landschaft von Rottnest Island und dokumentieren damit unseren letzten Ausflug während unserer Australienreise.

 

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Dies, liebe Leserinnen und Leser, ist unser letzter Blogbeitrag. Wir bedanken uns bei allen für das positive Feedback, das wir immer wieder entgegen nehmen durften. Morgen geben wir den Camper wieder zurück. Mit den beiden Fahrzeugen haben wir 9'600 km ohne Zwischenfälle auf Australiens Strassen zurückgelegt. Am Montag früh am Morgen treten wir nun unsere Heimreise in Richtung der Schweiz an. Dorthin nehmen wir fast unendlich viele, durchwegs positive Eindrücke von Australien mit.

Fremantle - Der Hafen von Perth

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Heute sind wir von Banbury nach Fremantle gefahren. Somit ist unsere Rundreise in Westaustralien nun schon beinahe abgeschlossen.


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Bei Rockingham bietet sich nochmals ein schöner Blick auf den Indischen Ozean.

 

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Fremantle wurde als Hafen von Perth gebaut, denn die westaustralische Hauptstadt liegt nicht direkt am Meer, sondern am Swan River. Heute sind beide Orte (und noch einige weitere) direkt miteinander verbunden. Dennoch konnte Fremantle einiges an Eigenständigkeit bewahren. Herausragendes Element sind die gut erhaltenen Gebäude aus der Gründerzeit. Das hat aber einen ganz bestimmten Grund. 1987 fand hier nämlich der America's Cup statt (ja, genau der, den Alinghi nun verloren hat). Aus diesem Grund wurde Fremantle herausgeputzt und vieles restauriert. Davon profitiert die Stadt auch heute noch, wie die folgenden Aufnahmen zeigen.

 

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Das Bahnhofsgebäude


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Ein weiteres vorbildlich restauriertes Gebäude


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Fremantle Markets

 

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Sail & Anchor

 

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Der Yachthafen von Fremantle


Morgen steht zum Abschluss noch ein Besuch von Rottnest Island auf dem Programm, worüber wir dann im wohl letzten Blogbeitrag unserer Reise berichten werden.

 

Eine Information zu unserer Heimreise

 

Ursprünglich hatten wir geplant einen Stopover in Bangkok einzulegen, um diese Stadt ebenfalls noch zu besuchen. Bereits nach den ersten heftigen Ausschreitungen mit mehreren Toten haben wir uns aber entschlossen, diesen Zwischenstopp nicht mehr durchzuführen, sondern direkt in die Schweiz zu fliegen. Da seit heute auch das EDA von Reisen nach Bangkok abrät, ist das die richtige Entscheidung gewesen. Bangkok benutzen wir nun nur noch als Transitstation, weil unsere Qantas-Maschine dort landet, um für den Weiterflug nach London aufzutanken. Transits erachtet auch das EDA weiterhin als möglich. Glücklicherweise haben wir diese Umbuchung vor dem Vulkanausbruch vorgenommen, denn momentan wäre dies nicht mehr möglich. Qantas hat beispielsweise einen Backlog von gestrandeten Passagieren von mehreren Wochen und benötigt jeden freien Platz. Wenn also mit unserer Rückreise alles wie geplant klappt, werden wir am 27. April wieder in der Schweiz sein.

Weiter in nordöstlicher Richtung

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Langsam sind wir in nordöstlicher Richtung auf dem Rückweg nach Perth. Heute sind wir den Abschnitt zwischen Yallingup und Bunbury gefahren.

 

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Am Strand von Yallingup gegenüber unserem gestrigen Caravan Park könnte der Sonnenuntergang beobachtet werden, wenn das Wetter mitspielen würde. Das war leider gestern Abend nicht der Fall. Aber sehenswert ist die Küste auf jeden Fall.

 

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Nördlich von Yallingup befindet sich das Cape Naturaliste. Hier kann man im australischen Frühling Wale beobachten und während des ganzen Jahres Delphine. Auch wir konnten heute einige sichten.

 

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Der Sugarlove Rock befindet sich ebenfalls in dieser Gegend.

 

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In Busselton befindet sich die längste Jetty der südlichen Hemisphäre. Dieser Steg ragt über 2 km ins Meer und wurde ursprünglich als Hafenanlage genutzt. Heute dient er mehreren Freizeitaktivitäten. So gibt es beispielsweise am Ende ein Unterwasseraquarium. Leider aber wird die Jetty derzeit umfassend renoviert und ist daher - bis auf ein kleines Stück - geschlossen.

 

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In Bunbury übernachten wir heute. Dies ist bereits wieder ein recht grosser Ort. Man merkt, dass wir langsam Perth näherkommen. Ansonsten war der durch uns bereiste Teil von Westaustralien nur sehr schwach besiedelt.

 

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Als Besonderheit hat Bunbury ein Mangroven-Ökosystem zu bieten. Dabei handelt es sich um salzresistente Gewächse, die eigentlich primär in Tropengebieten vorkommen. Die Mangroven von Bunbury sind denn auch die südlichsten.

 

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In einer grossen Höhle

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Je kleiner die Orte, desto besser der Mobilempfang. Auf jeden Fall sieht es diesbezüglich heute sehr gut aus, so dass wir wieder einen etwas längeren Blogbeitrag liefern können.

 

Heute hatten wir mit etwa 100 km vermutlich die kürzeste Distanz unserer Fahrten zurückzulegen. Die Reise ging von Augusta nach Yallingup. Es gab aber einige interessante Abstecher.

 

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Was sich gestern und heute alles zugetragen hat, findet Ihr nachstehend:


Erdbeben in Kalgoorlie

 

Dass es in Westaustralien durchaus Erdbeben geben kann, haben wir anhand von Meckering in einem früheren Blogbeitrag dargestellt. Meckering liegt auf dem Weg nach Kalgoorlie, und nun hat es diese Stadt erwischt. Gestern Morgen hat sich in Kalgoorlie ein Erdbeben der Stärke 5 auf der Richterskala ereignet. Es gab glücklicherweise nur zwei leichtverletzte Personen, aber an den Gebäuden ist teilweise beträchtlicher Schaden entstanden. Vor allem einige alte Gebäude der Gründerzeit sind relativ stark betroffen und müssen gemäss Medienberichten eventuell sogar abgerissen werden.

 

Cape d'Entrecasteaux

 

Cape d'Entrecasteaux heisst beim Ort "Windy Harbour" ein Küstenabschnitt zwischen Walpole und Augusta. Hier gibt es wieder einmal spektakuläre Brandungen und eindrückliche Klippen zu bewundern.

 

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Die Feuerwache

 

Waldbrände sind in Australien schnell einmal eine schlimme Sache, daher ist es wichtig, dass möglichst frühzeitig ein Feuer erkannt wird, damit sofort gehandelt werden kann. In früherer Zeit, als es noch keine Helikopter gab, wurden dazu Feuerwachen auf hohen Bäumen eingerichtet, hier als Beispiel der Gloucester Tree bei Pemberton.

 

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Der Zugang zu diesen Ausgucken erfolgt dabei über eine mehr als abenteuerliche „Treppe".

 

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Heute sind diese ehemaligen Feuerwachen eine Touristenattraktion und können bestiegen werden. Wer nun aber Bilder von oben erwartet, den müssen wir leider enttäuschen. Uns war der Aufstieg auf 60m Höhe doch etwas zu gefährlich.

 

Augusta - Wo sich Ozeane treffen

 

Der kleine Ort Augusta und auch unser gestriger Caravan Park liegen an einem schönen See. Auf diesem tummeln sich durchaus fotogene Pelikane.

 

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Auf dem Caravan Park gibt es zudem diverse Enten.

 

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Südlich von Augusta befindet sich der Ort, wo sich der Southern Ocean und der Indische Ozean treffen. Offenbar sind das nicht nur zwei Namen. Es gibt aufgrund unterschiedlicher Strömungen tatsächlich eine klare Grenze zwischen den beiden Ozeanen.

 

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Jewel Cave

 

Die Juwel Cave ist die grösste Höhle in Westaustralien und kann im Rahmen einer geführten Tour besichtigt werden. Entdeckt wurde sie in den 1950er Jahren und bietet viele aufregende Stalagmiten (wachsen von oben nach unten) und Stalaktiten (wachsen von unten nach oben).

 

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Hier wächst sogar eine Wurzel nach unten.

 

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Dieses Gebilde wird als Kamel bezeichnet.

 

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Canal Rocks

 

Etwa fünf Fahrminuten von unserem Caravan Park in Yallingup befinden sich die Canal Rocks. Auch hier ist die Brandung sehr beeindruckend.

 

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Aktuelle Flugsituation

 

Seit gestern hat sich einiges positiv verändert. Die wichtigsten europäischen Flughäfen in Frankfurt und London sind wieder geöffnet. Heute hat zudem Qantas bekanntgegeben, dass der Flugbetrieb mit Europa ab sofort wieder aufgenommen wird. Unsere Flüge sind bei Qantas weiterhin „confirmed", so dass im Moment davon ausgegangen werden kann, dass wir kommende Woche wie geplant in die Schweiz zurückkehren können. Hoffen wir, dass Vulkan und Wetter auf unserer Seite sind.

Von Walpole nach Augusta

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Unsere heutige Fahrt ging von Walpole nach Augusta.

 

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Aufgrund des sehr schwachen Mobileempfangs - wir befinden uns zwar an einem sehr schönen See, aber offenbar in einem Empfangsloch - können wir leider heute keine Bilder liefern. Der Upload dauert extrem lange und bricht leider immer wieder ab. Wir hoffen, morgen wieder besseren Empfang zu haben und liefern dann Text und Bilder nach.


Da wir via London zurück in die Schweiz fiegen und dort eine Öffnung der Flughäfen aufgrund einer neuen Aschewolke weiterhin ungewiss ist, wird es spannend, ob wir unsere Heimreise pünklich antreten können. Wir sind aber mit Reisebüro und Versicherung laufend in Kontakt.

Wanderung in Baumwipfeln

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Die heutige Reise ging von Albany nach Walpole.

 

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Erstes Ziel war der Torndirrup National Park, nur wenige Kilometer südlich von Albany. Dieser Park wird jährlich von über 250'000 Menschen besucht. Der Park bietet einerseits sehr schöne Strände, wie beispielsweise der Strand bei Salmon Holes.

 

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Anderseits gibt es auch einige interessante Fels- und Gesteinsformationen zu besichtigen. Zu nennen wären da beispielsweise „The Gap" (oberes Bild) oder „The Natural Bridge" (unteres Bild).

 

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Ebenfalls einen Besuch wert ist die Albany Windfarm. Mit dieser Anlage von 12 Windturbinen wird Strom für 15'000 Haushalte produziert.

 

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Die weitere Reise führte dann zu den Giants. Dabei handelt es sich um eine bis zu 40 Meter hoch werdende Eukalyptusart. Das spezielle ist die Art und Weise, wie diese Bäume erkundet werden können. Es gibt einen bis zu 40 Meter über Boden verlaufenden Tree Top Walk, der über solche Stege führt.

 

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Von dieser Höhe kann man die Baumwipfel sehr gut beobachten.

 

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Aber auch am Boden sind die Bäume interessant. Viele neigen dazu, im Stamm richtige Höhlen auszubilden.

 

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Unser heutiger Caravan Park befindet sich in Walpole an einem sogenannten Inlet, in welchem auch Pelikane leben. Dieses ist von unserem Platz sehr schnell erreichbar und lädt trotz eher kühler Wassertemperatur auch zum Schwimmen ein.

 

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Am 120. Längengrad vorbei nach Albany

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Heute fuhren wir über fast 500 km am 120. östlichen Längengrad vorbei nach Albany.

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Der 120. östliche Längengrad ist speziell erwähnenwert, denn hier befindet sich der sogenannte Zeitmeridian für Westaustralien. Das bedeutet, dass genau hier die korrekte Zeit GMT+8 gemessen werden kann. GMT+8 ist die in ganz Westaustralien gültige Zeit. (Hinweis: Anstelle von GMT (Greenwich Mean Time) wird heute eher von UTC (Univeral Time Coordinated) gesprochen). Auf einem Rastplatz erinnert ein Monolith an den 120. Längengrad.

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Die Stadt Albany ist die älteste westaustralische Besiedelung. Von Sydney her wurde die Gegend mit dem Schiff Brig Amity erkundet und eine Stadt (zunächst als Strafkolonie) gegründet. Eine Replik dieses Schiffs kann besichtigt werden.

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Albany verfügt über mehrere Erhebungen, die einen guten Überblick über die Stadt ermöglichen.

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Im Zentrum haben sich eine Gebäude aus der Gründerzeit (wie z.B. die Town Hall) erhalten.

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Rund um Esperance

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Heute haben wir die Gegend rund um Esperance erkundet. Dazu bietet sich einerseits der "Great Ocean Drive" (eine 40 km lange Rundstrecke) an. Es gibt an der Strecke sehr viele Haltemöglichkeiten - wie beispielsweise der Rotary Lookout - wo man einen guten Überblick über die Esperance Bay erhält.

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Immer wieder ergeben sich wunderbare Blicke auf den Strand bei Esperance. Der Sand ist hier praktisch schneeweiss.

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Etwas spezielles ist (bzw. wäre) der Pink Lake. Dieser Salzsee verfärbt sich aufgrund der darin vorkommenden Algen bei heissen Temperaturen. Heute war es leider etwas zu kühl, darum präsentierte sich der See als normaler Salzsee.

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Man muss sich die Färbung aber so vorstellen, wie auf diesem Bild aus dem Internet.

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Rund um Esperance gibt es auch einige Nationalparks. Wir haben den Cape Le Grand National Park besucht. Die folgenden Bilder stammen von dort.

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Die praktisch komplette Sperrung des europäischen Luftraums wegen den Aschewolken des isländischen Vulkans ist auch hier ein sehr grosses Medienthema. Die nationale Fluglinie Qantas hat vorderhand sämtliche Flüge nach Europa gestrichen. Auch wir machen uns schon einige Gedanken darüber, was denn sein würde, falls auch am 26./27.4. der Luftraum immer noch geschlossen sein sollte. Gewisse Abklärungen mit unserer Reiseversicherung haben wir bereits gestartet, falls wir in Sydney unplanmässig noch weitere Hotelübernachtungen benötigen würden.

Wir halten Euch auf jeden Fall über die uns betreffende weitere Entwicklung auf dem Laufenden.

Von einem Outback ins nächste

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Unsere heutige Reise führte uns vom Goldfields Outback über fast 400 km zurück an die Küste nach Esperance. Auch diese Küstengegend wird als Outback bezeichnet und nennt sich „Esperance & Coast".

 

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Bei der Ortschaft Kambalda gibt es einen sehr besuchenswerten Lookout. Von dort hat man einen äusserst guten Überblick über den riesigen Salzsee in dieser Region sowie die auch hier vorhandenen Minen.


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In Norseman - weiter südlich - können in einem Kreisel Kamele aus Eisen betrachtet werden. Das ganze hat einen geschichtlichen Hintergrund, denn vor Eisenbahn und Auto führte hier eine der australischen Kamelkaravanen vorbei. Als man die Kamele nicht mehr brauchte, hat man sie einfach alle freigelassen. Wie viele andere eingeführte Tierarten haben sie sich prächtig vermehrt und teilweise bereits zu einer Plage entwickelt. Darum gibt es heute in Australien - als einzigem Land auf der Welt - wilde Kamele. Diese haben sich zu einem Verkaufsschlager in die arabischen Länder entwickelt, wo sie gerne als Rennkamele verwendet werden.

 

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In Esperance haben wir wieder die Küste erreicht und unser heutiger Caravan-Park befindet sich fast direkt am Meer.


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Begibt man sich ans Meer, dann macht man sofort  Bekanntschaft mit Sammy. Das ist ein hier „wohnhafter" Seelöwe.

 

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Die Gegend von Esperance hat einige Nationalparks anzubieten, die wir morgen erkunden wollen.

Kalgoorlie - Eine Stadt mit Ablaufdatum

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Bereits gestern sind wir von Southern Cross via Coolgardie nach Kalgoorlie gelangt.

 

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In Coolgardie ist der Goldrausch schon lange vorbei, und die Stadt ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Ein lohnenswertes Museum zeigt die Geschichte von Stadt und Goldrausch.

 

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In Kalgoorlie ist der Goldrausch und damit die Goldförderung noch voll im Gange. Während früher Gold hauptsächlich bergmännisch (d.h. in Stollen) gefördert wurde, wird hier im grossen Stil im Tagbau gearbeitet. Seit Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts ist die Super Pit entstanden - im Wesentlichen ein riesiges Loch in der Erde, wo das Gestein für die Goldextraktion abgebaut wird.


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Mit riesigen Lastwagen wird das Gestein zur Weiterverarbeitung befördert. Dabei muss man wissen, dass die Ausbeute sehr gering ist: Aus einer Tonne Gestein, lassen sich etwa 2 Gramm Gold herausholen. Das Geschäft scheint aber dennoch lohnenswert zu sein.

 

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Die Grösse der Lastwagen, bzw. der Räder und der Bagger ist auf den folgenden Bildern sichtbar.

 

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Kalgoorlie hat mit der Miner's Hall of Fame auch ein Freilichtmuseum zur Goldförderung anzubieten.

 

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Es gibt hier originale Bauwerke zu besichtigen. Ausserdem gibt es Führungen durch stillgelegte Förderstollen, und die Herstellung von Goldbarren wird gezeigt.

 

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An der Hauptstrasse von Kalgoorlie gibt es einige schön restaurierte Gebäude aus der Gründerzeit, d.h. 1890er Jahre. Das obere Bild zeigt das York Hotel und das untere das Exchange Hotel.

 

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Kalgoorlie ist aber eine Stadt mit einem Ablaufdatum. Die Vorräte in der Super Pit sind bekannt und reichen noch bis ca. ins Jahr 2021. Danach wird die Förderung hier eingestellt, und wenn nicht in der Nähe ein neues Goldfeld erschlossen werden kann, dann dürfte Kalgoorlie das gleiche Schicksal ereilen wie das eingangs erwähnte Coolgardie. Dann gäbe es im australischen Outback eine weitere Geisterstadt.